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So, die ersten Laufwochen habe ich geschafft. Dafür das ich eigentlich schon länger aus dem Training raus bin läuft es ganz gut.Ich fange wieder nach Plan an zu trainieren. mal sehen, vielleicht werde ich ihn hier wieder mal online stellen.
Gestern bin ich, nachdem mir der Doc am Montag gesagt hat das ich diese Woche nur langsam trainieren soll, 9,39 km ganz locker gelaufen in 1:03:41.
Meine Läufe zeichne ich mir der App von Runtastic auf. So können sie auf meinem Dashbord von runtastic eingesehen werden.
Ich habe diese fuck Krankheit noch nicht bezwungen, aber schon ziemlich überwunden. Sie schlägt immer wieder zu, und ich kämpfe dagegen an. Meist mit Erfolg, das eine oder andre Mal verliere ich aber die Schlacht. den Kriege gegen sie, werde ich, für mich, meinen Schatz und alle die an mich glauben, gewinnen.
Ich habe seit langen wieder langfristige Ziele gesteckt und beginne seit Wochen diese umzusetzen. So will ich z. B. im April 2013 in der Stadt, in der ich meinen ersten Marathon gelaufen bin, wieder einen Marathon absolvieren. Ohne Zeit- und Erfolgsdruck, einfach nur Just for Fun für mich. Hamburg 2013 ich komme.....
So, noch eine Woche zum nichts tun verdonnert. Und die nächste Ärztin die mir sagt ich brauche Geduld. Ich muss noch bis nächte Woche hauptsächlich das Bein hoch legen und darf es nur gering belasten. Krankengymnastik erst ab Ende nächster Woche....
Geduld....überall soll ich geduldig sein, alles braucht seine Zeit sagt man mir. Ich bekomme den Rücken frei gemacht das ich mich geduldig mit meiner Krankheit auseinandersetzen kann. Das geht jetzt fast 1 1/2 Jahre schon so. Die letzen Tage waren gut, meine Hübsche meinte auch das mir die Sache mit dem Knie gut tuen würde. Ich wäre bereiter Hilfe anzunehmen meint sie. Was bleibt mir auch anderes übrig. Aber naja....vieleicht hat es ja doch was gutes. Ich merke auch das es mir eigentlich besser geht. Jeden Tag kommen zwar öfter Gedanken, die mich in das dunkele Loch ziehen wollen, aber irgendwie schaffen die es nicht. Das ist eigentlich gut...aber ich habe trotzdem Angst...Angst das es mir schlechter geht das ich sie verliere, das ich ihr zuviel bin....die alte Leier eben.
In mir herrscht seit gestern wieder einmal Chaos. Mir geht es gut und auf einmal kommt die Angst, die Traurigkeit und die Zweifel. Warum? Klar, das ist die Krankheit, sagt mir jeder, aber ich will mich nicht mehr von meinen Emotionen beherrschen lassen. Ich brauche doch keine Angst zu haben, die ist mein und wird mir sagen wenn etwas nicht passt. Ich habe die OP gut überstanden und die ersten Probleme sind gelöst. Und ich bekomme evtl. bald noch mehr Hilfe. Also warum immer noch das auf und ab?
Es kostet vor allem viel Kraft. Mein Schatz meinte seit der OP schaffe ich es Hilfe anzunehmen, nicht alles in Frage zu stellen. Wäre schön wenn ich das beibehalten könnte.
Am Donnerstag habe ich den OP Bericht bekommen. Die Operation hat bei mir fast doppelt so lange gedauert wie normal, weil meine Gelenkspalten sehr eng sind, aber es ist alles sehr gut gelaufen und es verheilt sehr gut.
Und schon ging das "Programm" in meinen Kopf los. Natürlich läuft bei mir alles nicht normal, natürlich gibt es bei mir Probleme.... das aber alles in Ordnung ist, diesen Teil habe ich nicht gehört. das ist natürlich meine Krankheit, aber warum hat sie noch nach fast 15 Monaten mich so im Griff? Habe ich nichts gelernt? Natürlich habe ich gelernt, aber es fällt mir schwer zu sehen, zu akzeptieren das ich Zeit brauche.
Das ich Krank bin! Und damit mache ich es nicht nur mir schwer, sondern auch den Menschen in meiner Umgebung...
So, heute früh wurde ich an meinem Knie operiert. Ab und an schmerzt es ganz schön, aber das wird. Laut dem Doc kann ich in ca 4-5 Wochen wieder joggen.
Meine Liebe meint der Montag hat mir gut getan, ich bin etwas aufgeblüht. Da hat sie recht, es war schön. Leider kann ich das aber nicht jedesmal genießen. Aber wir wollen schauen das wir wieder öfter unter Menschen kommen, das sie mich aus meinem Kokon zieht. Vielleicht blühe ich dann weiter auf?
Ich brauche auf jeden fall noch einiges an Hilfe. Vor allem was die administrativen Dinge des Lebens betrifft. Das letzte Jahr ist viel liegen geblieben und das holt mich jetzt ein. Und mir fehlt aber immer noch die Kraft alles auszuarbeiten. Es geht nur in winzigen Schritten, aber viele Dinge brauchen jetzt große Schritte um sie in Ordnung zu bekommen. Ich suche mir Hilfe, professionelle Hilfe. Leider ist das im bürokratischen Deutschland nicht einfach schnell und unbürokratisch Hilfe zu bekommen. Am Montag habe ich einen Termin. Vielleicht klappt es da endlich.
Ich fühle mich die letzten zwei tage auf jeden fall gut...abgesehen vom Knie!
Gestern abend haben wir den Geburtstag von meiner "Schwiegermama" bei mir gefeiert. Es war ein schöner Abend, frei, ungezwungen. Warum kann nicht jeder Tag so sein?
Ich habe immer noch Angst das ich alles falsch mache, Sie von mir wegtreibe. Das Sie bei einem anderen glücklicher ist. Sie sagt sie will mich....ich glaube ihr.
Aber Sie sagt Sie will auch den "alten" Carsten. Doch dieser will ich nicht mehr sein. Mein alter Ego hat mich krank gemacht, mich fast umgebracht. Ich will auch wieder unbeschwert sein, mal lachen können, nicht alles auf mich beziehen. Ich will ein Leben wieder....sofort! Aber das geht wohl nicht. Wird sie es schaffen? Ich weiß nicht, ich hoffe es.
Ich liebe den süßen Schmerz, da ich dann merke ich lebe....das ist krank!
Ich hatte heute nacht einen seltsamen Traum. Ich habe alle Familienmitglieder und Freunde meiner Kindheit getroffen. Alle die an der Küste gewohnt haben. Sie waren alle jung, soe wie ich sie in meiner Erinnerung hatte, ich war erwachsen. Ich habe mich zuhause, behütet gefühlt. Die Nachbarn mit ihren 6 kinder waren da. Sie waren, wenn ich in Friedrichsfehn war, nur einen Weg durch ein paar Büsche entfernt und es war immer was los. Die Familie war da. Tanten, Onkels, Großeltern...alle unter einem Dach.Nur, merke ich gerade, waren meine Eltern nicht da. Aber es war schön...ein schöner Traum....leider nur ein Traum.
Aber ich war für ein paar Stunden in einer Welt in der ich mich sicher gefühlt habe. Keine Vorwürfe wegen meiner fucking Krankheit. Ich will die selber nicht mehr, will meiner Umgebung das nicht mehr zumuten, was ich durchmache. Ich will nicht mehr....
Abgesehen von meiner Kindern gehört Ihr mein Herz. Aber wenn sie es nicht mehr schaft werde ich sie gehen lassen, weil ich will das sie glücklich wird. Weil ich sie liebe.
In meinem Leben scheint sich alles zu wiederholen. Mit Frauen, mit mir....
Warum verlangt man von mir Ehrlichkeit, und gewährt dies aber mir nicht? Warum verlangt man von mir Treue, gewährt dies aber mir nicht?
Ich bin sowieso schon am Ende und jetzt das...
Ich lebe, das ist das einzige. Ich fühle immer wenig, werde immer müder. Ich bin ein Zombie. Ich fühle mich den Tod näher als dem Leben. Aber ich darf nicht gehen, habe es versprochen. Ich muß wohl weiter auf meinen Weg, nach vorn, egal wie grausam der Weg ist. Aber ich mag die Grausamkeit des Lebens nicht mehr....eigentlich mag ich das Leben nicht mehr.
So, ich hatte heute in der Tagesklinik eine Vorstellungsgespräch und habe mich dann gleich angemeldet. Am 27. Mai geht es dort los für mich. Dann habe ich genug zeit mein Knie nächste Woche operieren zu lassen und einigermaßen fit zu werden. Keine Ahnung wie lange es dauert bis ich wieder mit dem joggen anfangen kann.
Mir geht es zur Zeit mal wieder echt super..... Vorsicht, war ironisch gemeint. ich habe zur zeit wieder viele Ängste die anfangen mich zu beherrschen. Ich habe Angst zu versagen, alles zu verlieren, meine Liebe zu verlieren. Obwohl ich das verstehen könnte. Was will sie mit einem Frack wie mir? Ich fühle mich oft wie Tod und doch lebendig. Ich sehe alles im Dunkel, sehe nicht was ich angeblich schon geschafft habe.
Willkommen im Dunkel! Ich will so nicht mehr, ich bin müde, ja im wahrsten Sinne des Wortes bin ich lebensmüde. Aber ich habe es jemanden versprochen das ich hier bleibe. Und ich halte mich an meine Versprechen... leider.
Manchmal verschwindet alles im Nebel und ich muss fühlen das ich Lebe. Ich habe Angst das ich es irgendwann tue, Das ich anderweitig herausfinde das ich Lebe. Ich habe Skils gelernt die ich anwenden soll, statt mir etwas anzutun. ich hoffe das, sollte es wirklich so weit kommen, ich noch so klar bin das ich das Anwenden kann.
...dann läufts!
Das Laufen muss erstmal pausieren, mein Meniskus macht Probleme und wird am 11. Mai in Rehau ambulat operiert. Klasse....
Mir gehts mal wieder häufig nicht so gut. Ich habe Angst zu versagen, Angst etwas nicht richtig zu machen, Angst jemanden zu verlieren, Angst es nicht zu schaffen. Klar, mir wird immer schön regelmäßig gesagt wie toll ich mich doch entwickele, das alles besser wird. Wird es das wirklich? Wenn man alle paar Tage am liebsten nicht aus der Wohnung will, nur heulen will, meint nichts zu schaffen, das soll besser sein. Und ich mach mich immer wieder selbst fertig. Das kann ich ja richtig gut. Ich soll gedult haben. Klar! Wie lange denn noch?
Und ich habe einfach nur Angst das ich die, die ich liebe teilen muss, das ich ihr nicht genug bin, ich ihr nicht das geben kann was sie braucht.
Morgen habe ich einen Termin für ein Aufnahmegespräch in einer Tagesklinik. Die wurde mir von einem Gutachter sehr empfohlen das ich wieder etwas aktiver werde, mich etwas mehr antreibe, ich meine Ängste ablegen kann. Das nächste mal in eine Klinik.
Irgendwie spiele ich das Lied zur Zeit rauf und runter....
So, heute den ersten Lauf über 30 Minuten. Und ich fühle mich zwar erschöpft, aber angenehm erschöpft. Schon erstaunlich wie schnell ich scheinbar wieder in Laufen finde.
Aber der Reihe nach. Erstmal habe ich am 15. April den kurzen Lauf, den ich wegen des Wetters und meines Tiefs verschoben hatte, nachgeholt. Gelaufen bin ich eine kurze Runde über 2,74 km in 19:31 min.
Heute morgen machte sich auf der Wage das Laufen das erstemal bemerkbar. Weiter so...
Gelaufen bin ich heute ganz nach Plan. Die zurückgelegte Strecke war 5,3 km in 33:59 min. Nachdem das ja der erste längere Lauf war bin ich gespannt ob sich Muskelkater einstellt. Bisher habe ich noch nichts gemerkt. Leider vernachlässige ich das Dehnen nach dem Lauf. Da muss ich an mir arbeiten. Wie an so vielen anderen Baustellen, aber das ist ein anderes Thema für den Blog. Ich werde auch mal versuchen wieder regelmäßig ins Studio zu gehen...